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		<title>Lena in Aalborg</title>
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		<description><![CDATA[]]></description>
		<copyright>Copyright 2012, Lena Wohlert</copyright>
		<managingEditor>Lena Wohlert</managingEditor>
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			<title>Meine Zeit in Mainz</title>
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			<description><![CDATA[... und weiter gehts! ;o)                  (1. Teil siehe weiter unten)<br /><br />Am 17.1. haben wir uns dann um 5.30 am Bahnhof getroffen, um 6 ging unser Zug. Nach einer langen, aber eigentlich recht entspannten Zugfahrt sind wir 12 ½ Stunden später gut in Mainz angekommen. Die Schüler, die in Gastfamilien wohnen sollten, wurden zum Schluss immer aufgeregter und haben sich sonstige Horrorszenarien ausgemalt. Am nächsten Morgen haben sie sich dann ganz aufgeregt ausgetauscht über ihre Gastfamilien. Einer war zum Beispiel bei einem Schüler untergebracht, der mit seinem Freund zusammen wohnt, den er wohl bald heiratet. Lauter so spannende Dinge hatten sie sich zu erzählen, waren aber alle soweit ganz zufrieden mit ihren Gastfamilien. Wir Lehrer wurden von zwei deutschen Lehrern zu unserem Hotel gebracht abends und waren dann noch zu dritt Essen in einer Studentenkneipe. Das war sehr nett, auch wenn wir alle 3 sehr müde waren. Am nächsten Morgen wurden wir dann um halb 8 schon von einer deutschen Lehrerin (Elke) abgeholt. Das war so früh, dass wir das super Frühstück gar nicht so richtig genießen konnten. In der Schule fand dann eine Empfangsveranstaltung statt – auf Englisch. Der Rektor, der projektleitende deutsche Lehrer Carsten, sowie ein Chor haben uns in Mainz begrüßt. Die deutschen Schüler hatten „Satellite“ von Lena Meyer-Landrut umgedichtet zu einem Comenius-Song und diesen dann als Willkommensgruß vorgetragen. <br /><br /><img src="images/IMG_0233.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><br />Während wir Lehrer dann eine Führung durch die Schule (BBS1 – also eine Berufsschule) bekommen haben, haben die Schüler das erste Mal in Workshops in gemischten Gruppen zusammengearbeitet. Es galt mitgebrachte Alkoholwerbung miteinander zu vergleichen und dies dann zu präsentieren. Zum Mittag ging es dann in ein großes Restaurant, wo mit allen zusammen lecker gespeist wurde. Danach haben wir dann eine Stadtführung durch Mainz bekommen und ich muss gestehen, dass ich nicht erwartet hätte, dass Mainz so schön ist. Die Stadt hat mir echt gut gefallen! Geendet hat die Tour dann am Kupferberg, wo wir eine Führung durch das Museum und die Keller des Sektherstellers bekommen haben. <br /><br /><img src="images/IMG_0289.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br />Der Fastnachtbrunnen mit einem Teil der Gruppe davor<br /><br /><img src="images/IMG_0295.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br />Mainz von oben! =)<br /><br /><img src="images/IMG_0306.JPG" width="512" height="683" border="0" alt="" /><br />Gesehen im Museum &quot;Kupferberg&quot; ;o)<br /><br />Abends bin ich dann wieder mit Suna, Anja und den beiden französischen Lehrern Edith und Denis bei einem Italiener in der Stadt Essen gewesen. Die beiden Franzosen haben sich dann ganz selbstbewusst ein Vitamalz bestellt. Ich war ein bisschen verwundert und habe gefragt, ob sie das denn in Frankreich auch hätten, was mit einem kräftigen Nicken beantwortet wurde. Nagut, habe ich gedacht, dann werden sie wohl auch wissen, was sie sich da bestellt haben. Als wir dann aber angestoßen haben und die zwei den ersten Schluck probiert haben, haben sie sich ganz schnell ein Weißbier bestellt. Es war nicht so ganz das, was sie sich vorgestellt hatten.. ;o) <br />Am Mittwoch morgen haben wir zwei Vorträge in der Schule gehört – zum Leidwesen der Schüler wieder auf Englisch. Der Eine war von einem Vertreter des deutschen Wein-Instituts, der andere von einer Vertreterin des Programms „Wine in Moderation“, einem Programm, das den vernünftigen Umgang mit Wein fördern möchte. <br /><br /><img src="images/IMG_0337.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br />Denis und Edith haben typisch französischen Kuchen mitgebracht. Wer auf einen &quot;lucky charme&quot; beißt, ist der König des Tages - hier sind die Dänen gerade am Charme suchen (und finden).. ;o)<br /><br />Nachdem es eine Menge zuzuhören gab, wurden wir von den deutschen Schülern bekocht. Immerhin waren wir auch bei der Linie „Ernährung“ der Berufsschule zu Besuch. Es gab also Finger Food aus deutschen Zutaten mal anders zubereitet. Sehr lecker!<br />Für die Schüler ging es danach wieder in gemischte Gruppen, in denen sie eine eigene Werbung entwerfen sollten. Wir Lehrer haben währenddessen die Fahrt nach Grönland im März geplant. Das war allerdings gar nicht so einfach, da die Grönländer leider nicht nach Mainz kommen konnten aufgrund eines Pilotenstreiks. Aber zum Glück gibt es ja Telefon und so konnten wir dann doch das Nötigste mit Adam aus Grönland klären. Es wird also am 25.3. morgens früh von Kopenhagen aus losgehen nach Sønder Strømfjord(Grönland). Dort werden wir eine Nacht bleiben und eine Tour zum Ewigen Eis machen. Am nächsten Tag fliegen wir dann weiter nach Sisimiut, wo sich die Schule befindet, die wir besuchen. Hier in Sisimiut werden dann neben den Workshops zu den Projekten auch ein paar Aktivitäten stattfinden, die man einfach machen muss, wenn man schon mal auf Grönland ist (Langlaufski, evtl. Schlittenhundefahrt, Tour zu einer Hütte mit Übernachtung,…). Und dann geht es am 31.3. wieder gen Kopenhagen. Ein Wahnsinns-Programm also! =)<br />Abends sind dann alle Lehrer ins Brauhaus eingeladen worden. Dort gab es neben deftigem deutschen Essen selbstgebrautes Bier und eine Menge zu bequatschen. Ich muss sagen, dass mir die Gruppe sehr ans Herz gewachsen ist, mit der ich da so unterwegs war. Die beiden französischen Lehrer waren der Hammer! Ich habe noch nie einen Franzosen so gut Englisch reden hören und dann waren es gleich zwei davon. ;o) <br /><br /><img src="images/IMG_0354.JPG" width="512" height="683" border="0" alt="" /><br />Der Dom bei Nacht<br /><img src="images/IMG_0358.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><br />Und auch mit Suna und Anja ging alles total super! Ich habe mich echt klasse mit den beiden verstanden. Nur mit den Polinnen war die Verständigung leider nicht so leicht. Und das, obwohl 2 der 3 Lehrerinnen Englisch unterrichten. Naja.. der Franzose zum Beispiel hat seinen ganzen Begleiterinnen (er war der einzige männliche Lehrer, der zu Besuch war und dementsprechend mit uns im Hotel gewohnt hat) die Tür aufgehalten. Daraufhin meinte Anja dann, was für ein französischer Gentleman er doch wäre. Daraufhin hat Denis dann geantwortet, er wolle nur alle vorgehen lassen, da er den Weg nicht wüsste. Und solche Schoten hat er die ganze Zeit gebracht. ;o)<br /><br /><img src="images/IMG_0370.JPG" width="512" height="683" border="0" alt="" /><br />Auf dem Weingut - als Empfang gab es prickelnden Traubensaft.<br /><br /><img src="images/IMG_0387.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br />Oppenheim<br /><br />Am Donnerstag stand dann eine Busfahrt an. Wir sind zu einem Weingut nach Essenheim gefahren, herumgeführt worden und sind dann direkt weiter nach Oppenheim gefahren. In Oppenheim haben wir eine Führung durch einen Teil der riesigen Kelleranlage gemacht. Das war schon beeindruckend, was da alles an Kellern gebaut wurde! Nach einem Schnitzel-Pommes-Buffet in einem kleinen Lokal ging es dann wieder zurück nach Mainz, wo auch schon der „Farewell-afternoon“ auf dem Programm stand. Zunächst hatten die Schüler in Gruppen die Aufgabe mit wenigen gegebenen Materialien ein Ei so zu schützen, dass es einen Sturz aus dem 3. Stock übersteht. Eine sehr gute Übung, die die Schüler endlich zum kommunizieren gebracht hat. <br /><br /><img src="images/IMG_0421.JPG" width="512" height="683" border="0" alt="" /><br />Der Test!<br /><br />Im Anschluss wurden alle im Vorfeld entworfenen Logos präsentiert und das Siegerlogo wurde bekanntgegeben. Und dann war die Zeit in Mainz auch schon fast wieder vorbei. Abends sind wir dann nochmal wieder Essen gewesen alle zusammen. Allerdings hat man auch bei den Lehrern gemerkt, dass so eine Woche mit so vielen neuen Eindrücken ziemlich schlaucht und müde macht. Alles in Allem bin ich aber sehr dankbar, dass ich mitfahren durfte und eine so klasse Zeit in Mainz hatte - hiermit ein riesen Dankeschön an alle, die die Woche zu dem gemacht haben, was sie war. Auf<br /><a href="http://www.gutenberg.tv/mediathek_single.php?id=534" target="_blank" >http://www.gutenberg.tv/mediathek_single.php?id=534</a><br />ist ab Minute 24:40 auch ein Beitrag zu unserem Projekt zu sehen. Wer genau hinschaut, kann mich im Beitrag auch sehen.. ;o) <br /><br />Am nächsten Tag sind dann nach und nach alle nach Hause gefahren, wir um 12 als letztes. Ich bin jedoch nicht ganz bis Aalborg mitgefahren, sondern nur bis Hannover. Am liebsten wäre ich natürlich in Göttingen schon ausgestiegen, es war ziemlich komisch dort hindurch zu fahren, ohne auszusteigen… In Hannover bin ich dann zu meiner Tante gefahren und bin mit Liane und Nanette, sowie der kleinen Frieda Kaffee trinken gewesen. Das war echt klasse ein bisschen mit den beiden quatschen zu können! Abends gab es dann leckeren selbstgemachten Gemüsekuchen und eine Runde Phase 10, bevor meine Reise dann nachts um 1 mit dem Bus weiter gen Osten ging – zu Stefan nach Polen.<br /><br />Und davon berichte ich dann im nächsten Eintrag! =)]]></description>
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			<author>Lena Wohlert</author>
			<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 20:53:35 GMT</pubDate>
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			<title>Weihnachten bis Mainz</title>
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			<description><![CDATA[Hallo, ihr Lieben! <br />Liebe Grüße aus dem hohen Norden, aus Aalborg – der Stadt am Limfjord. ;o)<br />Ohja.. lange Zeit ist vergangen seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Und viel ist passiert! Immerhin war Weihnachten, Silvester, eine Reise nach Mainz und Polen und Besuch hatte ich auch. Aber mal alles von vorne...<br />Nachdem ich ein schönes Weihnachtsfest zuhause gefeiert habe mit meiner Familie, sind wir am 28.12. nach Hannover gefahren zu meinen Tanten. Und auch die Zeit da habe ich genossen. Von Hannover aus ging es dann am 30.12. direkt nach Berlin, schließlich wollte ich da mit Jonas, Lena, Schmorti, Hauke, Daniel und vielen mehr Silvester feiern. Leider ist daraus nichts geworden, da ich mich kurz nach meiner Ankunft ins Bett oder vielmehr auf die Couch gelegt habe und bis kurz vor der Abfahrt quasi nicht mehr wieder aufgestanden bin, da ich eine richtig schöne Grippe hatte. Tja, das war mein Silvester mit Freunden. =( <br />Am 2.1. bin ich dann noch ziemlich geschwächt nach Aalborg zurück gefahren. Als ich meine Zugtickets vor Weihnachten gebucht habe, hat man mir Tickets der 1. Klasse angeboten, da die noch günstiger waren, als Tickets der 2. Klasse. Auf der Heimfahrt ist daraus jedoch nichts geworden, da der ICE, mit dem ich ab Århus fahren sollte, nicht aus Deutschland gekommen ist. Also bin ich mit 2 ½ Stunden Verspätung und 2 mal ungeplantem Umsteigen in Neumünster bei Lena angekommen (habe dafür übrigens mittlerweile 50% des Fahrtpreises von der DSB wiederbekommen). Ich habe mich also auf die Fahrt im ICE gefreut, der von Berlin bis Århus durchfahren sollte (und ich in der 1. Klasse mittendrin). Naja.. leider musste ich in Hamburg nochmal in den richtigen ICE umsteigen und habe erst ab da meinen 1. Klassesitz bekommen – aber immerhin! Fazit der Geschichte: DB sucks, DSB rocks! Bei der DSB (dänische Staatsbahn) kriegt man definitiv einen besseren Service! <br />Nunja, zurück in Aalborg bin ich am nächsten Morgen erstmal zum Arzt gegangen, da Halsschmerzen und Husten immer noch genervt haben. Anja, meine Betreuungslehrerin war sogar so freundlich mich zu fahren. Der Arztbesuch selbst war jedoch eher ernüchternd: Einmal kurz in den Hals gekuckt, 3 mal Atmen abgehört und Penicillin verschrieben bekommen. Und genau das Behandlungsschema habe ich auch von 2 anderen beschrieben bekommen, die beim gleichen Arzt waren (hier bekommt man einen Arzt zugeordnet). Eine Woche später war ich dann jedoch wieder fit und auch psychisch wieder besser drauf. Ich hatte wieder Lust auf Aalborg und Energie, um aus der Zeit hier noch was zu machen. Und damit gings dann auch direkt los: ich habe einige Stunden geplant und unterrichtet und am 17.1. bin ich mit 6 Schülern der Klasse 2s, sowie meinen beiden Betreuungslehrerinnen Suna und Anja nach Mainz gefahren. Meine Schule hat nämlich neben mir als Comenius-Assistentin auch die Teilnahme an einem internationalen Comenius-Projekt bewilligt bekommen. Bei diesem Projekt geht es unter der Überschrift „Youth and Alcohol Culture“ um Workshops rund um das Thema. Diese Workshops finden reihum an den verschiedenen teilnehmenden Schulen statt. Letzten Oktober haben sich Lehrer und Schüler der teilnehmenden Schulen aus Frankreich, Mainz, Grönland, Dänemark und Polen in Polen getroffen und jetzt im Januar ging es dann nach Mainz. Im Vorfeld hatte die Klasse 2s ein Logo zum Projekt entworfen und dieses wurde nach Mainz geschickt. Ich habe dann am Mittwoch bevor es los ging zwei Stunden nur mit den Schülern gehabt, die mit nach Deutschland kommen sollten. In der ersten Stunde ging es um den Logo-Wettbewerb. Wir mussten die Logos der anderen Länder kommentieren und bewerten. In der zweiten Stunde habe ich die Gruppe dann auf Deutschland vorbereitet. Ich habe sie in einem Quiz auf all die kleinen, feinen Unterschiede zwischen Dänemark und Deutschland hingewiesen. Und ich hatte den Eindruck, dass es ihnen auch etwas Spaß gemacht hat. ;o) Am Freitag habe ich dann von Kasper, bei dem ich in der Klasse 2d mithelfe, eine Einführung ins smart-Board bekommen. Kasper benutzt es in jeder Mathe-Stunde und hat mir gezeigt, wie alles funktioniert und mit welchen Programmen er arbeitet (OneNote von Microsoft). Bei diesem Treffen hat mich Kasper dann auch direkt gefragt, ob ich nicht Lust hätte mal in der Klasse zu unterrichten und wir haben verabredet, dass ich direkt den Freitag wenn ich wieder komme unterrichten soll.<br /><br />Tja, damit der Eintrag lesbar und nicht unendlich lang wird, splitte ich ihn hier. Fortsetzung folgt...]]></description>
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			<author>Lena Wohlert</author>
			<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 20:51:55 GMT</pubDate>
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			<title>Ein ehrlicher Rueckblick auf die ersten 3 Monate: Die Akkus sind leer.</title>
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			<description><![CDATA[Hej alle sammen! <br /><br />Jetzt ist es schon fast Weihnachten und damit ist meine Zeit hier in Aalborg schon halb rum - ich kann es kaum glauben. Entgegen meiner anfänglichen Planungen werde ich Weihnachten und Silvester nicht in Aalborg sein. Ich brauche mal eine kleine Pause, um wieder neue Energie zu sammeln und dann nochmal voll durchzustarten, wenn ich wieder hier bin. Die Energie ist nämlich leider ein wenig raus. Wenn ich mit den anderen Comenius-Assistentinnen hier spreche merke ich zwar, dass ich es an meiner Schule relativ gut habe und trotzdem könnte es noch ein bisschen besser sein.. ;o) <br /><br />Mir fehlt zum Beispiel einfach der Kontakt zu den Dänen. Da ich mittlerweile recht gut dänisch spreche, hilft mir das zwar zum Beispiel mit den Lehrern zu schnacken im Lehrerzimmer oder auch bei gemeinsamen Aktivitäten wie Julefrokost oder Mitarbeiterseminar. Und trotzdem scheint es manchmal an Interesse zu mangeln.. Ich muss jetzt über Weihnachten nochmal Energie und Ideen sammeln, dass ich selbst einfach noch mehr aktiv werde. Aber von deren Seite kommt nichts. Diese Chance, mich als Comenius-Assistentin da zu haben, alleine schon als eine zweite Lehrkraft im Unterricht, nutzen die (meiner Meinung nach) viel zu wenig. Es ist den Dänen scheinbar schon wichtig, dass ihre Schüler auch den Kontakt zu anderen Kulturen/Ländern bekommen, sonst hätten sie zum Beispiel nicht den International Coordinator hier am Technical College (also diese eine Stelle, die komplett nur für die Internationalisierung der Ausbildung zuständig ist). Aber ich habe manchmal das Gefühl, dass das Interesse an einer anderen Kultur nicht so groß ist. Das mache ich zum Beispiel daran fest, dass nicht eine einzige Frage von Schuelerseite kam, wer ich eigentlich genau bin, was ich mache und wo ich herkomme. Und dann war da die Situation, als die Schüler sich dafür bewerben sollten, dass sie mit dem Comenius-Projekt nach Grönland (2 Plätze) oder Mainz (6 Plätze) mitkommen. Die Schule nimmt teil an einem Comenius-Projekt zwischen Frankreich, Polen, Mainz, Aalborg und Grönland. Thema des Projekts ist “Alcohol and Youth Culture” und es finden Workshops in den verschiedenen Ländern statt. Das Tolle daran ist, dass die EU finanzielle Unterstützung für das Ganze liefert und soweit ich das verstanden habe, die Reisekosten übernimmt. Und trotzdem hat sich gerade mal die Hälfte der Klasse beworben mitzufahren. Ich frage mich ernsthaft, woran das liegt. Dass da nicht alle für zu begeistern sind, ist mir klar. Aber nur die Hälfte hätte ich nicht gedacht. Zumal es bezahlt wird. Das meinte aber auch schon der International Coordinator zu mir, dass er auch Schwierigkeiten hätte, internationale Praktika zum Beispiel an den Mann zu bringen. <br /><br />Tja.. such is life. Ich bin nach Dänemark gekommen, mit der Erwartung, dass es nicht viel anders ist, als ich es aus Nordfriesland kenne. Ich habe wohl gehört, dass die Dänen etwas reserviert seien, aber das habe ich auch schon oft von den Norddeutschen gehört. Als ich dann hier war, war ich vom super Empfang und herzlichem Willkommen überrascht. Noch im “Hochflug” wurde mir dann Ende Oktober von einer Psychologin auf dem Seminar in Kopenhagen erzählt, dass es sie zwar freuen würde, dass so viele denken würden, dass die Dänen so gastfreundlich wären, aber dass sie befürchtet, dass wir bald unsere Meinung ändern würden. Und ich muss sagen, sie hatte Recht! Es ist einfach seit dem herzlichen Empfang nicht viel passiert. Es kommt leider recht wenig von meiner Betreuungslehrerin, ich habe auch keinen Unterricht bei ihr, sodass ich sie selten sehe. Sie hat mich zwar einmal zu sich eingeladen, aber nachdem es am vorgeschlagenen Termin nicht passte, ist nicht nochmal eine Einladung gekommen. Leider.. Ich laufe zwar viel im Unterricht mit, aber unterrichte selbst relative wenig bisher. Das liegt zwar auch zu einem großen Teil an mir, weil ich nicht mehr nach Unterricht frage, aber es ist auch super anstrengend immer und immer wieder um ein Gespräch zu bitten, um zu gucken, wann ich unterrichten kann und was. Wenn ich auf “die” zugehe, dann sind sie schon auf jeden Fall sehr hilfsbereit und auf jeden Fall auch nett. Aber sie immer zu stören, wenn sie sich gerade unterhalten/arbeiten – ich muss sagen, dass das jedes Mal wieder Überwindung kostet, trotzdem zu fragen. Und auch außerschulisch habe ich die Lehrer in letzter Zeit nicht als sehr offen mir gegenüber erlebt. Es gibt auch andere: Beispiel Ole. Mit Ole habe ich nichts gemeinsam, außer dass wir in einem Team sind (Jede Studienrichtung hat ein Teacherteam zugeordnet). Und trotzdem hat er mich zu sich nach Hause eingeladen zum Essen mit seiner Familie. <br /><br />Ein weiterer Grund für meine leichte Lustlosigkeit ist: Ich musste umziehen. Das Schülerwohnheim ist seit Freitag und bis zum 2.1. geschlossen und alle mussten raus. Da die Berufschüler schon frei haben diese Woche (und die ja hauptsächlich in dem Wohnheim wohnen), macht das ja auch irgendwie Sinn. Aber ich wohne jetzt in einem Kollegium (also Studentenwohnheim) und da fühle ich mich nicht sonderlich wohl (einer der Hauptgründe: Die Dusche ist unheimlich eklig! Fühle mich nicht wirklich sauberer nach dem Duschen..). Naja. Ein Grund mehr, mich auf Zuhause zu freuen! ;o) Wenn ich nach meiner Silvesterfeier in Berlin am 2.1. wiederkomme, kann ich wieder in meine kleine Butze ziehen.<br /><br />Naja.. ich freue mich auf jeden Fall auf Zuhause, wo ich über Weihnachten ein wenig Energie und Ideen tanken werde, um dann im neuen Jahr nochmal voll durchzustarten!! Ich habe jetzt noch 9 ½ Wochen Unterricht nach + 2 Reisen mit dem Comenius-Projekt (Mainz im Januar und Grönland im März) + 1 Woche Ferien im Februar. Und dann bin ich pünktlich zum Sommersemester zurück in Göttingen. =)<br />Nichtsdesto trotz bin ich immer noch froh, dass ich die riesige Chance hier in Daenemark gekriegt habe und hier sein darf. Also es ist ja nicht alles schlecht. Die Akkus sind nur grad leer.. ;o)<br />Nichtsdesto trotz bin ich immer noch froh, dass ich die riesige Chance hier in Daenemark gekriegt habe und hier sein darf. Also es ist ja nicht alles schlecht. Die Akkus sind nur grad leer.. ;o)<br /><br />So, jetzt muss ich aber gleich erst mal in die Mathestunde mit Mette.  Bald gibt’s mehr.. =)<br /><br />Ich freue mich, möglichst viele von euch über Weihnachten/Silvester in Deutschland zu sehen!!<br />Ich wünsche euch allen ein frohes Fest, habt eine schöne Zeit mit Familie und Freunden!!  <br />Ich grüße euch herzlichst, die Lena]]></description>
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			<author>Lena Wohlert</author>
			<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 11:20:07 GMT</pubDate>
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			<title>Es weihnachtet sehr..</title>
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			<description><![CDATA[Hej hej allesammen!<br />Oh man.. gestern war Julefrokost (also quasi Weihnachtsfeier) mit allen Kollegen. Das war soooooo nett! Wir haben uns um 15 Uhr im Festsaal im CAO getroffen (der liegt im obersten Stockwerk und man kann gerade so über all die Dächer Aalborgs gucken.. ;o)). Im Voraus haben alle 150 Kronen eingezahlt für das Essen. Aber es ging erstmal mit ein bisschen schnacken los beim ersten Bier.. ;o) Dann hat jeder einen Zettel gezogen, um herauszufinden an welcher der drei Tafeln er sitzen darf. Ich habe sehr Glück gehabt mit meinen Tischnachbarn. Es waren alles Lehrer, mit denen ich noch nicht sooo viel geredet habe, aber es waren auch alle sehr nett und mir gegenüber aufgeschlossen. ;o) Und dann ging es los: unser Tisch durfte als erstes zum Buffet. Es gab Fisch in allen Varianten (geräuchert, Sild, warm und paniert. Dazu gab es Schwarzbrot (die Dänen lieben ihr Rugbrød, also Roggenbrot, was bei uns als Schwarzbrot bekannt ist. Bin ziemlich froh, dass es hier nicht nur das typische dänische Weißbrot gibt.. ;o) ). Außerdem gab es Mayonnaise, Currycreme und grönländische Tigerrejer (also Garnelen). Super lecker! Und dazu gab es schon die ersten Schnäpse (Aquavit und Co.) und ich wurde mehrmals an diesem Abend darauf hingewiesen, dass ja direkt gegenüber die Schnappsbrennerei wäre. Da sind sie nämlich scheinbar auch ein bisschen stolz drauf. ;o)<br />Ich hab dann auch ordentlich zugelangt, damit ich den ganzen Schnapps auch aushalten kann. Nach dem Essen wurden dann die ersten Geschenke verlost (es standen ein paar eingepackte Feinschmeckerpakete parat). Und nach ein bisschen Geschnacke gab es dann plötzlich noch mehr Essen (womit ich leider nicht gerechnet habe und deshalb schon ziemlich satt war). Und zwar gab es typisches Weihnachtsessen: Flæskesteg, brune kartoffler, rødkol, grønkol, hvidkol, leverpostej, skinke og medister. Flæskesteg ist ein Stück Schweinebraten mit knuspriger Haut, brune kartoffler sind kleine, gepulte Kartoffeln in Butter und Zucker angebraten, Rotkohl und Grünkohl wie bei Papa, Weißkohl in einer hellen Soße, leverpostej ist Leberpastete, und medister ist Hackfleisch in Schweinedarm. Ich habe mich echt geärgert, dass ich mich schon an der Vorspeise satt gegessen habe. Und dass Line sich so darüber gefreut und es jedem erzählt hat, hat es nicht besser gemacht. Naja. Nach dem Essen gab es dann ein Weihnachtsquiz. Ich konnte nicht sooo viel mitraten, aber es war trotzdem sehr witzig! Karin kam irgendwann zu mir und hat mir zwei Kurze auf einem Papptellertablett serviert: einen von Thomas selbstgebrauten, knallgrünen Pfefferminzschnaps und ein Baby-Guinnes. Das haben die am anderen Tisch getrunken. Zum Nachtisch gab es Risalamande mit Kirsebærsauce, also Milchreis mit ordentlich Schlagsahne vermischt, kleinen Mandelstückchen und dazu Kirschsoße. Im Milchreis waren ein ganz paar ganze Mandeln versteckt. Die ersten zwei, die eine Mandel finden, haben ein Mandelgave bekommen. Ich hatte Glück. Zwar habe ich keine Mandel gehabt, aber ich habe etwas von einem Mandelgave abbekommen (ein suuuper leckerer Schokokuss mit Marzipanboden). <br />Ich habe mich den ganzen Abend unterhalten und viele meinten, dass mein dänisch schon viel besser geworden wäre seit meiner Ankunft! =)<br />Das hat mir eigentlich am Donnerstag auch ein Busfahrer bestätigt. Ich musste in die Stadt zu einem Infotreffen der Sprachschule und da mein Rad platt ist, bin ich mit dem Bus gefahren. Der Busfahrer hatte einen extremen Redebedarf. Der hat die ganzen 20 MInuten Fahrt durchgeredet. ;o) Und als ich dann auch mal zu Wort kam meinte er, dass man nicht hören könne, dass ich aus Deutschland käme (das hatte ich ihm erzählt). =) <br />Aber nochmal kurz zurück zur Weihanchtsfeier. Getanzt wurde nicht soo viel, aber einmal wurde auch ich aufgefordert. ;o) Und bei der letzten Runde der Geschenkeverlosung habe ich noch was gewonnen! Und dann war da noch das Pakkespil. Jeder hatte ein kleines Geschenk mitgebracht. An jedem Tisch gingen 2 Würfelbecher rum und sobald man eine 6 gewürfelt hatte, durfte man sich ein Geschenk nehmen. Und irgendwann dann eben auch von den anderen. Auch hier hatte ich Glück und hatte zum Schluss ein Päckchen (Toffifee). Lars hatte eine DVD von Klovn gekriegt (ähnlich STromberg in Deutschland), die er mir geschenkt hat, ich solle ja schließlich die dänische Kultur kennenlernen.. ;o)<br />Jaja. Alles in allem war es ein unheimlich toller Abend! Det var mega hyggeligt!! =)<br /><br />Mir ist aufgefallen, dass die Dänen Weihnachten als ein großes Fest feiern. Überall ist festlich dekoriert, man kann sich in vielen Restaurants zum Julefrokost anmelden, selbst in der Schule ist es sehr weihnachtlich. Es gibt einen Klassenzimmer-schmück-Wettkampf und gestern war &quot;STore Nissedag&quot;. Es gehen 2 Lehrer rum, wählen das am besten geschmückte Klassenzimmer und viele Lehrer hatten sich etwas weihnachtlich angezogen. Und selbst im Unterricht wird, wo es geht, auf Weihnachten Bezug genommen. <br /><br />Nunja.. ich werde jetzt nochmal meine Abwasch-Schüssel aus dem Schrank kramen und ein bisschen abwaschen und aufräumen! ;o)<br />Ich sende liebe Grüße nach Deutscheland und die ganze Welt! <br />Har en glædelig juletid med jeres familier!<br />Die Lena<br />]]></description>
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			<author>Lena Wohlert</author>
			<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 16:53:20 GMT</pubDate>
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			<title>Aalborg ist weiß, weiß, weiß.. =) </title>
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			<description><![CDATA[Hallo liebe Leser! ;o) <br />Ich freue mich wirklich wie ein Honigkuchenpferd über eine Nachricht, aber nachdem ich gerade mehr als 100 Spam-Kommentare löschen musste, danke ich jetzt George, dass das hoffentlich ein Ende hat! =) <br /><br />Hier in Aalborg ist alles weiß. Es hat 2-über 30 cm Schnee gegeben (also je nachdem, ob man in oder neben der Schneewehe misst). Im Schnitt liegen aber schon 15-20cm Schnee. Es hat gestern heftigst geschneesturmt. Habe tlw. die Lichter vom Kollegium fast nicht mehr sehen können und das ist geschätzte 200m Luftlinie entfernt. Dazu kam, dass es die ganze Nacht nicht richtig dunkel wurde, da der Schnee das Licht der Stadt reflektiert hat (oder so ähnlich).. ;o)<br />Was mich allerdings wundert: Die Straßen werden hier kaum geräumt, sondern eher freigefahren. Morgen früh habe ich 1. Stunde Bio im CAO in der Stadt. Da es keine Busverbindung gibt, mit der ich pünktlich zur ersten Stunde da bin, MUSS ich mit dem Rad fahren. Es wird also spannend! ;o) <br />Aber das wird schon. Am Samstag habe ich es sogar betrunken geschafft in der schmalen Fahrradspur bis in die Stadt (hinter Jonas hinterher) zu fahren. ;o) <br />Ja, am Wochenende hatte ich Besuch von Jonas. Da mein Lenchen leider noch nicht wieder fit ist, konnte sie nicht kommen =( aber wir haben viel geskyped am Wochenende. Jonas und ich sind dann allerdings ohne Lena am Samstag vormittag in die Stadt gefahren und haben geshoppt. ;o) Abends gabs dann ein kleines Festessen und danach ein bisschen Rotwein und Jägermeister mit roter Brause.. ;o) <br />Jaja.. und dann gings in die Gade, tanzen! =) Und es war gut. Hier ein paar Lieder, zu denen wir hart gedanced haben ;o) :<br /><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_gt9Q0obCMM" target="_blank" >http://www.youtube.com/watch?v=_gt9Q0obCMM</a><br /><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dB01PTZNpBc" target="_blank" >http://www.youtube.com/watch?v=dB01PTZNpBc</a><br /><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gr01hp_0xuA&amp;feature=related" target="_blank" >http://www.youtube.com/watch?v=Gr01hp_0 ... re=related</a><br /><br />Jaja.. War ein witziger Abend! =) In dem einen Club fing plötzlich einer an sich über den Boden zu kugeln. Und zwar von einer Seite der Tanzfläche zur anderen. Zwischendurch gabs dann eine kurze Pause zum Luftholen am Rande der Tanzfläche und dann gings wieder weiter.. Da kriegt *rofl* eine ganz andere Bedeutung.. ;o) <br />Am Sonntag mittag ist Jonas dann wieder gefahren.. ;o(<br />Und jetzt muss ich mir noch ein paar Bewerbungsschreiben von Schülern angucken, die gerne mit nach Mainz oder Grönland möchten. Leider können nämlich nur 6 mit nach Mainz und 2 mit nach Grönland zu dem Comenius-Projekt. Und ich glaube, wir werden da morgen beim Teamtreffen drüber reden. Naja.. und ich muss noch meine 2 Adventskalenderpäckchen einpacken.. <br />Ich sende liebe Grüße in die ganze Welt! <br />Lena]]></description>
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			<author>Lena Wohlert</author>
			<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 20:28:41 GMT</pubDate>
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			<title>Det sner!</title>
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			<description><![CDATA[Hjertelig hallo til tyskland og hele Europa! <br />Jeg håber at I har det godt allesammen!? <br />Nu skal jeg skrive en lille Update om min ophold her i Danmark og fortælle jer lidt hvad jeg har gjort de sidste dage. Men jeg vil også prøve at skrive hvad jeg har lavet siden efterårsferien lidt senere.<br />=) <br />Und nun nochmal auf deutsch:<br />Herzliches Hallo nach Deutschland und ganz Europa!<br />Ich hoffe, euch gehts allen gut!?<br />Ich werde jetzt ein kleines Update schreiben von meinem Aufenthalt hier in Danemark und erzaehle euch, was ich die letzten Tage gemacht habe. Aber ich werde im naechsten EIntrag auch noch berichten, was seit den Herbstferien passiert ist.<br /><br />Ich gebe keine Garantie, dass das, was ich auf Daenisch geschrieben habe, richtig ist. Habt ihr das verstehen koennen? ;o)<br />Tja. was ist diese Woche passiert? <br />Ich bin am Wochenende zuhause gewesen, da mein Paps mit der Gaststaette 100jaehriges Jubilaeum hatte. Im Sommer gab es ja schon ein Gartenfest und am Sonntag war jetzt der formelle Teil des Ganzen mit Ehrengaesten (stellv. Landrat, Kreisvertreter, Buergermeister der umliegenden Gemeinden,...), vielen Reden und viel Haendeschuetteln. ;o)<br /><br />Da aber meine ganze Familie da war (bis auf eine Kusine), habe ich das Fest total genossen und mich gefreut, doch nach Hause gefahren zu sein! Am Sonntag Abend haette ich dann eigentlich ab 18.20 den Zug gen Norden nehmen sollen, aber da dieser Zug 60 Minuten Verspaetung hatte, hat Mama mich lieberweise nach Padborg zu meinem Anschlusszug gefahren. Wenn ich naemlich 1 Stunde spaeter erst gefahren waere, haette ich in Fredericia 4 Stunden warten muessen oder so.. ;o)<br />Danke nochmal dafuer Mama! Und an Papa danke fuer das koordinieren der Fahrt von zuhause aus!!! <br />Da ich erst um halb 1 in meinem kleinen, aber feinen Appartement war, bin ich am Montag in der Schule fast eingeschlafen. Ich habe dann sowohl meine 2 Freistunden, als auch den Nachmittag nach der Schule dazu genutzt ein wenig die Augen zu zu machen. Immerhin musste ich fit sein fuer Dienstag, denn das war ein Hammertag! Ich hatte zwar erst zur zweiten Stunde (also ab 9.20 Uhr), aber dafuer war ich auch erst um 21.30 wieder aus der Schule raus (und das bei nur 1 Unterrichtsstunde). Und das kam so:<br />Ich bin nach der zweiten Stunde direkt in den Øster Uttrup Vej gefahren (die erste Stunde hatte ich im CAO in der Stadt). Allerdings habe ich fuer den Weg (auch morgens schon) fast doppelt so lange gebraucht, wie sonst, da es geschneit hat und der Schnee mir schoen in die AUgen gepustet wurde (was ziemlich unangenehm ist, wuerde am liebsten eine Schneebrille tragen beim Fahrradfahren ;o) ). Dazu kam fieser Gegenwind und zum Schluss eine ziemliche Steigung.. Naja. Ich habe es in den Øster Uttrup Vej geschafft und hatte ab 12 ein Team-Meeting mit Vizerektor. Da wurden dann zum Einen aktuelle Probleme/Neuerungen besprochen, aber auch am Team selbst gearbeitet. Es wurde zum Beispiel besprochen, was der Unterschied zwischen einem Team und einer Arbeitsgruppe ist. Aber da es mir noch ein bisschen schwer faellt, kompliziertere Zusammenhaenge auf daenisch zu verstehen, habe ich nicht so ganz verstanden, was die geredet haben. Naja... auf jeden Fall waren wir um 15.30 fertig und ab 16 Uhr war dann Elternsprechtag der Klasse, bei der ich am meisten Unterricht verfolge, die 1s (1 steht fuer das erste Jahr hier an der Schule und s fuer die Studienrichtung &quot;Welt der Chemie&quot;). Das war ziemlich spannend die Schueler so persoenlich und vor allem mit Eltern zu sehen. <br />Um 18.15 habe ich mich dann wieder auf den Weg in die Stadt gemacht, da um 19 Uhr der Informationsabend zu dem halben Jahr in Australien stattgefunden hat. Ich hatte angeboten, dass ich ein wenig ueber Australien zu erzaehlen und hatte dafuer eine 10minuetige PowerPointPraesentation vorbereitet. Als Dankeschoen habe ich mich an den australischen Tapas (Kaenguruh, Strauss, Suesskartoffeln, Garnelen,...) sattessen koennen und eine Flasche Wein geschenkt bekommen, die nicht getrunken wurde. =) Hat sich also gelohnt.. ;o) <br />Tja.. und heute morgen habe ich dann erfahren, dass Suna krank ist. Ich haette eigentlich die ersten 2 Stunden bei ihr zugucken sollen und habe die dann uebernommen. Das war aber nicht weiter dramatisch, da ich nur dasitzen musste und denen beim Arbeiten zugesehen habe. ;o) Wie ich es wahrscheinlich auch gemacht haette, wenn Suna da gewesen waere. Die Klasse soll naemlich gerade einen Text zum Thema Hormone verfassen. Am Anfang der Stunde habe ich jedoch mit der Klasse besprochen einen Adventskalender zu machen. Jeder macht ein kleines eschenk und darf an einem Tag eins auspacken. Das ist naemlich das einzige typisch deutsche, weihnachtliche, was die hier nicht so unbedingt kennen. <br />Tja, und nun sitze ich im Lehrerzimmer, schreibe diesen Blog-Eintrag und ueberlege, was alles auf das Plakat soll, das ich basteln will, um mich so der kompletten Schule vorzustellen.<br />Draussen schneit es (noch immer) und wir haben mittlerweile eine ein paar cm dicke Schneedecke. Zum Glueck werden die Strassen hier aber ganz gut geraeumt, sodass ich trotzdem mit dem Rad fahren kann.<br />Heute bekomme ich hoffentlich endlich meine CPR-Nummer, ohne die ich meinen Sprachkurs noch nicht anfangen konnte. Ich war gestern nochmal beim Staatsamt, wo ich die beantragt habe und da haben sie gesagt, dass die gestern per Post raus ist. Ohne CPR-Nummer geht hier nichts... ;o)<br />Also, liebe Leserinnen und Leser. <br />Haltet die Ohren steif und &quot;Vi ses!&quot;]]></description>
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			<author>Lena Wohlert</author>
			<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 09:28:01 GMT</pubDate>
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			<title>Ausflug nach Egholm und Herbstferien</title>
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			<description><![CDATA[Achja.. viel Zeit ist vergangen und viel ist passiert seit meinem letzten Eintrag hier im Blog. Ich habe seitdem viel Unterricht von Suna zugeschaut, war auf einer Exkursion auf der Insel Egholm (im Limfjord vor Aalborg) und hatte Ferien, in denen ich Dänemark und Schweden bereist habe. Außerdem war ich in Kopenhagen für ein Wochenende auf einer Art Einführungstreffen von Comenius.<br />Ich fange aber am besten mal ganz von vorne an, also mit der Exkursion nach Egholm und den Herbstferien. Aber ich hole alles nach in einzelnen Abschnitten (auch Fotos kommen evtl. spaeter).. ;o) Also viel Spass beim Lesen und liebe Gruesse an euch! <br /><br />Am Donnerstag in der 42. Woche (in Dänemark wird viel so gezählt. Es war also der 14.10.) bin ich mit zwei Lehrern einer Folkeskole (Klasse 1-9) und Sibel morgens um 8.00 Uhr mit einem kleinen Kutter rüber zur Insel Egholm. Ich hatte Nils (den einen Lehrer) auf dem Science Festival im Zoo kennengelernt. Wir waren ins Gespräch gekommen, weil an Nils’ Schule auch eine Comenius-Assistentin aus Polen erwartet wird. Und schwupps, hat er mich kurzerhand eingeladen mit ihm und einem Kollegen nach Egholm zu kommen (sie hatten auf ihrem Stand auf dem Science Festival allerlei Aquarien stehen mit Fischen, Algen, Krabben, etc. aus dem Limfjord ). <br /><br /> <img src="images/Egholm6.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br />Hans und Nils<br /><br /><img src="images/Egholm1.jpg" width="512" height="683" border="0" alt="" /> <br /><br />Gerade als wir mit dem Boot den Hafen verlassen haben, ging die Sonne auf. Da es sehr kalt war (wolkenloser, strahlendblauer Himmel), haben Sibel und ich einen Anzug bekommen, der gut gegen den Wind geholfen hat – sah allerdings auch ein bisschen witzig aus, da die Anzüge auch Menschen mit Größe XXXL gepasst hätten. ;o) <br /><br /> <img src="images/Egholm2.jpg" width="512" height="683" border="0" alt="" /> <br /><br />Als wir auf der Insel angekommen sind, ging es erstmal zu dem dort erbauten ”outgesourcten Klassenzimmer” und die beiden haben sich auf die Klasse vorbereitet, die gegen 9 kommen sollte. Sibel und ich haben unsere Hilfe angeboten, wurden jedoch ”weggeschickt”, um uns ein wenig auf der Insel umzusehen. Egholm ist etwa 6 km2 groß. Es wohnen etwa 54 Leute auf der Insel, auf der sehr viel Landwirtschaft betrieben wird. Außerdem kann man wohl sehr schön dort spazieren gehen. <br />Nachdem Nils und Hans alles vorbereitet hatten und ”klar” waren für die Klasse, gab es erstmal ”Kaffe med rundstykker”, also Kaffee/Tee und dazu für jeden 1 ½ Brötchen. Total nett! Das Klassenzimmer war sehr zweckgemäß eingerichtet mit vielen Aquarien, in denen selbstgefangene Tiere (Aale, Aalmuttern, Schollen, Seenadeln, Krabben etc.) und Algen gehalten wurden, an der Wand und auf den Schränken waren ausgestopfte heimische Tiere, sowie Plakate aufgehängt. An der einen Seite standen ein paar Mikroskope, um sich später den gefangenen Plankton anzuschauen. Das ganze hat mich stark an Helgoland erinnert und ich glaube, dass es meinem Ex-Biolehrer und –Tutor seeeehr gut gefallen hätte dort! ;o) <br /><br /> <img src="images/Egholm5.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br />Als dann die Schüler kamen (eine 5. Klasse), sollte zunächst etwas Theorie erzählt werden, was denn jetzt eigentlich ansteht. Direkt nach der Begrüßung wurde den Kids angeboten, dass sie ruhig ihre Lunchpakete rausholen dürfen, was sie dann auch direkt alle taten. Nach der kurzen Theorie-Einheit, ging es daran für alle passende Gummihosen zu finden. <br /><br /> <img src="images/Egholm3.jpg" width="512" height="683" border="0" alt="" /> <br /><br />Nur 6 haben statt Gummihosen komplett wasserdichte Jacke und Hose bekommen, denn diese 6 durften mit Hans und dem Kutter rausschippern und dort Plankton fischen, Fische und Krabben mit dem Schleppnetz fangen und ähnliches. Für Sibel, die restlichen Schüler und mich ging es zusammen mit Nils an den Strand, wo wir auch mit speziellen Cashern (keine Ahnung wie man das schreibt) Krabben fangen und die aufgestellten Reusen leeren wollten.<br />Wir haben nicht nur massig viele Krabben gefangen, sondern auch etliche Krabben und Fische in den Reusen gehabt. Nils hat die Schüler dann den Fang sortieren lassen nach Fisch (in eine Wanne mit Wasser) und Krebs. Zu den verschiedenen Fischen hat er dann altersgerecht etwas erklärt und mit den Krebsen wurden Wettrennen veranstaltet, nachdem Nils gezeigt hat, wie man so einen Krebs anfassen kann, ohne dass man gebissen wird. <br />Nachdem das Boot wieder angelegt hatte, ging es mit der gesamten Klasse und einem Teil des Fangs wieder zurück ins Klassenzimmer, wo die Tiere nochmal genauer in ihren Becken betrachtet werden konnten. Außerdem standen noch 2 Kostproben an. Zuerst durfte sich jeder eine Krabbe aus dem Becken fischen, die dann in einen Topf mit kochendem Wasser geschmissen wurde, um sie dann probieren zu können. Und auch ich habe noch was lernen können. In dem Becken haben sich 2 verschiedene Arten befunden. Ich habe leider die Namen vergessen. Auf jeden Fall färbt sich die Art, die vorher durchsichtig ist in heißem Wasser typisch rot, die Art, die leicht gemustert war, blieb eher weißlich. Geschmacklich ist es aber wohl kein Unterschied. <br /><br /> <img src="images/Egholm4.jpg" width="180" height="240" border="0" alt="" /> <br />Hier werden sie gerade gekocht..<br /><br />Ich hatte also das Vergnügen, eine frisch gekochte (weiße) Krabbe zu puhlen und zu probieren (seit ich als Kind mal Krabben gepuhlt habe, esse ich eigentlich keine Krabben mehr… ;o) ). Zum Abschluss gab es dann noch ein Stück frisch geräucherten Fisch. Der war suuuuper lecker (schön salziger Hering), vor allem zu dem Feierabendbier, das es um 12 gab, als die Schüler weg waren.. ;o) Und dann ging es auch schon wieder zurück aufs Festland und ich habe den Nachmittag in der Stadt verbracht. ;o)<br />Am Freitag war ich dann noch mal für 2 Stunden in der Schule und habe nachmittags dann meine kleine Bude aufgeräumt, abgewaschen und meine Tasche für die Ferien gepackt. =) Abends war ich mit Sibel zusammen im Studenterhuset auf einem Konzert dreier lokaler Bands. Das war super nett und gute Musik haben sie auch gemacht! <br /><br />Am Samstag war dann Abreisetag. Um 15.00 Uhr hat mich Suna am Bahnhof abgeholt und wir sind zusammen mit Thomas nach Hou zu Claus’ Sommerhaus gefahren. Im Sommerhaus hatten wir ein “Teamfindungstreffen”. Mein Teacherteam ist das Team der Linie ”Die Welt der Chemie” und besteht aus Suna, Claus, Carsten, Ole, Thomas, Peter und jetzt auch mir. <br /><br /> <img src="images/Hou4.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br />Claus und Thomas<br /><br /> <img src="images/Hou5.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br />Ole, Carsten, Peter und Suna<br /><br />Als wir ankamen gab es direkt erst mal Knabberkrams und ein Bier/Cidre. =) <br />Bevor es ans Kochen ging, haben wir alle zusammen einen Spaziergang am Ostsee-Strand entlang gemacht. Das Wetter war super und die Landschaft ”hyggelligt” (und das bedeutet nicht etwa hügelig, sondern soviel wie gemütlich, hübsch, nett). <br /><br /> <img src="images/Hou1.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br /> <img src="images/Hou2.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br /> <img src="images/Hou3.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br />Als wir zurückkamen, machten sich gleich die ersten Herren daran das Essen vorzubereiten. Es sollte ein Festmahl geben!!!! Ich habe lange nicht mehr sooo viel gegessen, wie an dem Abend. ;o) Als Vorspeise hatte Claus eine Tomatensuppe mit warmem Baguette und gesalzener Butter vorbereitet (genauer: Eine Tomatensuppe mit leichtem Speck und Sahne Geschmack). Als dann das Hauptgericht vorbereitet wurde, kam die Frage aus der Küche: Wie flambiert man eigentlich? Es wusste keiner so richtig Bescheid, aber kurze Zeit später wurde stolz die brennende Pfanne gezeigt und die Männer waren stolz und zufrieden. ;o) Das Hauptgericht bestand also aus: flambierten Champignions, frischer Paprika, Backofenkartoffeln, Rødfrugt (Rote Beete, Pastinakken, Karotten und Zwiebeln im Ofen gebacken), einen superleckeren Braten und Rotweinsauce. UNGLAUBLICH LECKER!!!! <br />Da wir alle ziemlich satt waren nach diesem Festmahl, haben wir erstmal eine Spielrunde eingelegt. Ähnlich wie bei Tabu mussten Begriffe gezeichnet und erraten werden. Zum Nachtisch gab es dann Nusskuchen, den es sonst nur im Café gibt (Claus hatte beim Großhändler eingekauft) mit frischem Obst und Crème Fraiche. Crème Fraiche wird hier gerne zu Kuchen gegessen. Gefällt mir auch ganz gut, einen etwas herzhafteren Ausgleich zum schlecki süßen Kuchen zu haben. ;o) Obwohl ich schon nach dem Essen so voll war, wie schon ewig nicht mehr, musste ich von den Chips mit Dipp naschen, die von Claus auf den Tisch gestellt wurden. Nebenbei wurde die ganze Zeit Wein/Bier/Cidre/Wasser getrunken und gequatscht. Es wurden neben Themen der Schule auch über private Dinge geplaudert. Und somit habe ich erfahren, dass Thomas, der in Deutschland studiert hat, in Kiel bei Beate Uhse sein Studium finanziert hat. Und das, indem er sich im Teletext als heiße Blondine ausgegeben hat. Worauf Ole nur antwortete: “Ich bin ganz nass.” Köstlich!! =) Naja. Auch sonst war der Abend sehr lustig und genau wie die Landschaft “meget hyggeligt”! <br />Am Samstag morgen ging es dann nach einem gemeinsamen Frühstück wieder gen Aalborg. <br />Suna hat mich direkt wieder am Bahnhof abgesetzt, wo ich in den Zug nach Odense gestiegen bin, um Nik zu besuchen. <br />Nik kenne ich aus meiner Zeit in Mildura (Australien) und wir hatten uns das letzte Mal im Winter 2007 (?) zum ersten und bisher einzigen Mildura-Revival-Treffen gesehen. Somit war es anfangs ein bisschen komisch und fremd, aber das hat sich schnell gelegt und wir haben uns so gut verstanden wie ”damals”.. ;o) <br /><br /> <img src="images/Odense5.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br />Am Sonntag haben wir außer Burger machen, quatschen und abends DVD gucken nicht viel gemacht. Aber am Montag hat Nik mir seine Uni, seinen Schrebergarten und die Stadt gezeigt. Das war suuuper nett! Es war total interessant, sich mal eine andere Uni anzuschauen. Da Nik in seinem Sport-Studium auch Anatomie lernen muss, hat er Zugang zu einem Raum, in dem menschliche Präparate in Alkohol ausgestellt sind. Den hat er mir (verbotenerweise) gezeigt und es war total faszinierend! Es gab zu jedem Körperteil mehrere Präparate, die so präpariert waren, dass ein bestimmter Aspekt gut zu erkennen war. Da die Uni in Odense eine Campus-Uni ist, die außerhalb der Stadt liegt, und nicht wie in Göttingen in der ganzen Stadt verteilt ist, ist da alles sehr kompensiert an einem Ort. <br /><br /> <img src="images/Odense1.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br />Die Uni in Odense<br /><br /> <img src="images/Odense2.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br />Das waren die Boxen mit Organen drin..<br /><br />Danach ging es in den Schrebergarten von Nik und seiner Freundin. Ich habe gestaunt, was die sich da zurecht gebaut haben. Sehr, sehr cool, wenn man wie die beiden an einer viel befahrenen Kreuzung wohnt. Direkt danach ging es in die Odenser Innenstadt. <br /><br /> <img src="images/Odense3.jpg" width="180" height="240" border="0" alt="" /> <br />Hans Christian Andersen als Ampelmaennchen<br /><br /> <img src="images/Odense4.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br />Geschäfte gucken (Niks Lieblingsladen war ein Süßigkeitenladen (in DK sind Süßigkeiten nach g bezahlt deutlich günstiger als wenn man z.B. eine Tüte Haribo kauft und deshlab gibt es immer mal wieder Läden voll von Regalen mit Süßigkeiten), wo direkt eine groooße Tüte Naschi gekauft wirde… ;o ) ) und einen Kaffee trinken. Im Café und noch einige Zeit danach haben Nik und ich dänisch geredet. Das hat eigentlich echt gut geklappt. Vor allem, weil ich jemanden hatte, der mir das dänische Wort sagen konnte, wenn ich mal nicht weiter wusste. =) Zurück bei Nik waren wir erstmal bei Aldi einkaufen und haben dann gekocht. Im Anschluss wurde ich in eine dänische Serie („Klovn“) eingeführt. Hat mich ein bisschen an Stromberg erinnert, aber ich habe leider nicht so viel verstanden. Deshalb haben wir danach mit Mildura-Fotos gucken weitergemacht und haben dazu typische Lieder aus unserer Australienzeit gehört. Naja. Und dann mussten wir ja wenigstens ein Glas von dem Jägermeister probieren, den ich Nik mitgebracht habe. Schmeckt mit roter Brause sehr lecker, muss ich sagen! Und schwupps war die Flasche leer. ;o) Naja.. das hat dazu geführt, dass ich ganz froh war, als ich irgendwann eine waagerechte Position einnehmen konnte und selbst im Dunkeln hat sich noch alles gedreht… Tja, und am nächsten Morgen (um 13.30) war dann auch schon wieder Abschied nehmen angesagt. „Vi ses, Nik &amp; Odense“, dafür aber „Lena &amp; Lund, ich komme!“ <br />Nachdem ich in Lund 1h auf Lena gewartet habe (sie hatte noch Prüfung, es sei ihr also mehr als verziehen!!), gab es endlich das große Wiedersehen. Ui, war das toll Lena wieder zu sehen!! Wir haben was zum Kochen eingekauft, haben Sören kurz auf der Straße getroffen und sind dann zu Lena ins Studentenwohnheim gefahren. Endlich mal wieder so richtig lange und ausgiebig quatschen! Und nebenbei haben wir Fotos geguckt. <br /><br /> <img src="images/Lund1.jpg" width="512" height="683" border="0" alt="" /> <br />Domkyrkan<br /><br />Am nächsten Tag ging es dann in die Stadt, wir haben uns mit Bianca im Café auf nen Kaffee getroffen, um die Abendgarderobe zu besprechen. Es sollte auf ein Sittning gehen mit dem Thema „Where do you come from?“. Wir hatten die wildesten Ideen: Aus einem Duschvorhang einen Araberumhang basteln, dazu ein Geschirrhandtuch auf den Kopf und einen Bart ins Gesicht kleben oder als Tierchen aus dem Zoo, oder als Könige aus dem Morgenland oder sonstwas. Uns ist ewig nichts eingefallen und wir haben in keinem Krimskramsladen etwas tolles gefunden. Ausser diesem tollen Wurfsspiel:<br /><br /> <img src="images/Lund2.jpg" width="180" height="240" border="0" alt="" /> <br /><br /> <img src="images/Lund3.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br />Soeren hatte auch keine bessere Idee.. <br /><br />Lena hat sogar in einem Spielzeugladen nach einem Verkleidungs- und Faschingsladen gefragt. Die Verkäuferin hat nur komisch geguckt und gefragt, ob wir denn bei denen nichts finden würden? Lena hat sowas geantwortet wie: Wir wollen uns nicht zu Halloween verkleiden (wir hatten eine Halloween-Abteilung gefunden, aber nichts zum Verkleiden, das nichts mit Hexen oder Geistern zu tun hatte). Als wir dann gemeinsam um die nächste Ecke gegangen sind, mussten wir alle ziemlich lachen, da eine recht große Faschingsabteilung vor uns stand – aber auch da haben wir nicht so wirklich was gefunden). Letztendlich haben wir uns dich für die Packung Bärte aus dem Tiger-Laden entschieden und uns dann dazu in den Farben der deutschen Flagge gekleidet. Abends beim gemeinsamen Fertigmachen mit Bianca, hatten wir dann den Spaß unseres Lebens!! Wir haben uns gegenseitig Flaggen auf die Wange gemalt und uns die Nägel mit einem schwarzen und einem roten Streifen bemalt (gelb/gold hatten wir leider nicht, das haben wir einfach frei gelassen, weils ja später eh dunkel ist…). Als wir fertig angemalt waren, haben wir uns jede einen Bart ausgesucht und Fotos gemacht. Ich habe selten so gelacht… Naja. Letztendlich sind einige Fotos mit und ohne Ernst entstanden, je nachdem ob wir uns vorher nochmal abgelacht haben, oder nicht ;o). <br /><br /> <img src="images/Lund4.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br />Zum Sittning ging es dann letztendlich doch ohne Bart, da der mich sonst in die Irre getrieben hätte, so viele Haare wie ich in Mund und Nase hatte! Respekt an jeden, der immer so einen Bart trägt! ;o)<br />Ein Sittning scheint ein typisches schwedisches (Studenten-?)Fest zu sein, bei dem es erst etwas zusammen gegessen wird – 3 Gänge versteht sich. Dazu gibt es Wein, Bier, Wasser und reichlich (normalerweise schwedische Trink-) Gesänge. Das ganze fand in einer sogenannten Nation statt. Eine Nation ist eine Art Verbindung, jedoch lange nicht so strikt wie in Deutschland. Ich glaube jeder Student ist in irgendeiner Nation und in den Nations wird auch immer kräftig gefeiert. Dafür gibt es recht wenig Clubs o.ä. in Lund. Das 3-Gänge-Menü bei Kerzenschein wurde dann zwischen Vorspeise und Hauptgang von einer total aufgeregten Australierin unterbrochen, die zwar nicht das erste Mal, aber noch nicht oft in ihrem Leben Schnee gesehen hatte (es hat tatsächlich geschneit in Lund..). <br /><br /> <img src="images/Lund5.jpg" width="180" height="240" border="0" alt="" /> <br /><br /> <img src="images/Lund6.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br /> <img src="images/Lund7.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br />Die super leckere Hauptspeise!!<br /><br />Nach dem Essen wurden dann die Tische weggeräumt und es war Zeit für Partey Partey! ;o) Da Bianca, Lena und ich ja die Fahnen auf den Wangen hatten (und außer aus den 15 Mentorgruppen-Mitgliedern keiner verkleidet war) wurden wir von unheimlich vielen Leuten angesprochen, ob wir denn aus Deutschland kämen und warum ich denn auf der einen Seite eine deutsche und auf der anderen Seite eine dänische Flagge hätte. Also wenn man darauf aus ist möglichst viele Leute an einem Abend kennenzulernen, dann ist eine Flagge auf der Wange eine guter Weg! ;o) Am witzigsten war noch, dass Lena und ich nachmittags im Bus unabhängig voneinander einen nicht allzu schlecht aussehenden Kerl angelächelt haben. Als wir ausgestiegen sind, haben wir dann lachenderweise festgestellt, dass es uns beiden nicht gelungen ist, ein Lächeln zurückzukriegen. =) Tja. Und dieser Typ (Johan. Oder war es Michael?? ;o) ) war dann abends auch da. Sehr witzige Sache! Geendet ist es dann so, dass ich bei Bianca auf dem Gepäckträger wieder zu Lena gefahren bin (hiermit nochmal ein danke an Bianca für die „Taxifahrt“). Tja.. und am nächsten „Morgen“ waren Lena und ich immer noch so gut drauf – Lena meinte, sie hätte mich morgens so direkt nach dem Aufwachen noch nie so fit gesehen.. ;o) Naja. Wir sind dann nach einem ausgiebigen Frühstück nochmal in die Stadt gefahren, weil wir uns eigentlich vorgenommen hatten zusammen zum Frisör zu gehen. Aber irgendwie ist daraus nichts geworden… es gibt in Lund zwar Frisöre wie Sand am Meer, aber entweder sie waren zu teuer, sahen nicht vertrauenswürdig aus oder hatten grad keinen Termin frei, sodass wir irgendwann aufgegeben haben und einfach noch nen Kaffee getrunken haben. Abends kam Sören uns dann (nach seiner Prüfung) noch besuchen und wir haben zusammen Lasagne gegessen. Und auch an diesem Abend hatten die Bärte nochmal einen großen Auftritt. Dieses Mal hatten Lena und ich Bärte passend zu unserer Haarfarbe an, was das Ganze noch etwas authentischer und somit deutlich witziger gemacht hat! =) <br /><br /> <img src="images/Lund8.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br />Ihr glaubt nicht, wie ich mich zusammenreißen musste, als mich ein paar Tage, nachdem ich wieder in Aalborg war, eine Karte erreichte auf dessen Rückseite 2 Bärte klebten… =). <br />Am Freitag bin ich dann mit Lena zusammen zum Bahnhof gefahren und habe ein Ticket nach Halmstadt gekauft. Wir haben dann noch zusammen einen Abschiedskaffee getrunken und dann habe ich mich mit dem Zug durch die wunderbare Landschaft Schwedens geschlängelt. <br /><br /> <img src="images/Halmstad1.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br />In Halmstadt habe ich mir dann die Stadt angeschaut, habe super lecker Sushi gegessen und war im Kino. ;o) Ich habe in einem Hostel etwas außerhalb geschlafen, wo ich mit dem Bus hin gefahren bin. Das Verrückte war, dass man im Bus nicht mit Bargeld zahlen konnte, sondern ich jede Bustour (also 20 SKr – ca. 2 €) einzeln mit Kreditkarte zahlen musste. Eine andere Alternative wäre gewesen, dass ich mir eine spezielle Karte mit Guthaben kaufe und dann davon dann mit einer Art Automat jedes Mal das Fahrtgeld abgebucht wird (dann kostets auch weniger). Hat sich in meinem Fall aber nicht gelohnt, da ich niemals das Guthaben aufgebraucht hätte.<br /><br /> <img src="images/Halmstad2.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br /> <img src="images/Halmstad3.jpg" width="180" height="135" border="0" alt="" /> <br /><br /> <img src="images/Halmstad4.jpg" width="180" height="240" border="0" alt="" /> <br />Halmstad Slot<br /><br />Am nächsten Tag ging es dann im Regen erst auf einen Kaffee in die Bücherei und dann mit dem Zug nach Göteborg. Hier wollte ich dann mit der Straßenbahn zum Fähranleger fahren, so wie man es mir in der Touristinfo geraten hatte. Als ich jedoch an der Haltestelle stand, war nirgends ein Fahrkartenautomat zu sehen. Also bin ich einfach in die Bahn eingestiegen, in der Hoffnung, dass man dort eine Fahrkarte kaufen könnte. Es gab auch tatsächlich einen Automat, auf dessen Display „Visa kort“ stand. Ich habe dann im ersten Moment gedacht, ich könnte also wieder nur mit meiner Visakarte bezahlen, habe dann aber schnell gemerkt, dass dies ein Irrtum war und „Visa kort“ lediglich „Karte zeigen (bzw. an den Automat halten)“ hieß. Mir hat dann ein Mann erklärt, dass man in diesem Zug tatsächlich nur mit diesen Karten mit Guthaben bezahlen kann und dass diese auch nur am Bahnhof (wo ich gerade her kam) zu kaufen sind. Ich bin also an der nächsten Station ausgestiegen und den Rest zu Fuß gelaufen. Ich habe die Fähre auch locker rechtzeitig gekriegt und habe mich eigentlich sehr auf die Überfahrt gefreut! Allerdings wurde mir schon nach 10 Minuten (von 3 ½ Stunden) so langweilig, dass ich mir das Schiff angeschaut habe, etwas zu essen gekauft habe und mir letztendlich dann einen englischen Krimi von Stieg Larsson gekauft habe, da ich sonst die 3 Stunden nicht überstanden hätte.. ;o) <br />In Frederikshavn angekommen, habe ich dann dank eines sprachlichen Missverständnisses (ich hatte auf Dänisch nach dem Weg zur Haltestelle meines X-Busses gefragt) den letzten Bus nach Aalborg verpasst und war erst mal ziemlich fertig, weil ich einfach nur nach Hause wollte!!! Naja.. ich habe dann in meinem Reiseführer die Telefonnummer von der Jugendherberge herausgefunden und da angerufen. Die Frau am anderen Ende hat mir dann aber erklärt, dass sie schon nicht mehr im Hostel wäre und da ich am nächsten Morgen möglichst früh wieder auschecken wollte, könne sie mir nicht helfen. Da war erst mal vorbei mit Fassung bewahren.. Ich habe es absolut überhaupt nicht eingesehen, dass ich viel Geld für eine Nacht im Hotel ausgebe, die ich eigentlich gar nicht will.. Naja. Schlussendlich habe ich dann in der Fußgängerzone einen netten Dänen nach dem Weg zum Bahnhof gefragt (ich weiß ehrlichgesagt nicht, warum mir die Idee nicht schon früher gekommen ist), in der Hoffnung, dass noch ein Zug nach Aalborg fährt (es war immerhin schon fast 21 Uhr und in einem Land, wo die Geschäfte am Samstag um 15 Uhr schließen, war ich mir bei sowas nicht so sicher.. ;o) ). Und als ich in die Wartehalle kam und mich wie ein Schneekönig gefreut habe, dass noch ein Zug fährt, haben mich die anderen Wartenden dann doch etwas merkwürdig angeschaut. Egal. Es war auch egal, dass der Zug 1½ Stunden gebraucht hat (der Bus wäre 1 Std. unterwegs gewesen) – hauptsache im eigenen Bett schlafen! Ich war um 23.30 Uhr zuhause. <br />]]></description>
			<category></category>
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			<author>Lena Wohlert</author>
			<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 10:24:35 GMT</pubDate>
			<comments>http://lena.tatanka-design.de/rss.php/comments.php?y=10&amp;m=11&amp;entry=entry101123-112435</comments>
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		<item>
			<title>Dansk-Tysk     Deutsch-Dänisch ;o)</title>
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			<description><![CDATA[Hallo an alle Freunde der Sonne! ;o)<br />Und wieder sind ein paar Tage Aalborg vorbei. Und je länger ich hier bin, desto mehr gewöhne ich mich an die Unterschiede zwischen Dänemark und Deutschland. Und dashalb möchte ich diesen Eintrag nutzen, diese (bei einem Gläschen Wein ;o) ) festzuhalten. <br />Am Wochenende habe ich mich zunächst ordentlich ausgeruht und entspannt! Lange schlafen, wenig vorhaben, shoppen gehen, lecker essen, Leute kennenlernen, weggehen. Am Samstag morgen habe ich mich mit Sibel zum Shopping getroffen - das kann man hier in Aalborg nämlich ganz gut! Viiiieele tolle Sachen, und Schuhe erst..!! ;o) <br />Leider haben die Geschäfte schon um 3 zu gemacht. Naja.. somit sind wir noch eine Stunde durch die Stadt geschlichen, da wir uns zu um 4 mit Alberto und Julia verabredet hatten. <br /><br /><img src="images/IMG_9399_klein.JPG" width="400" height="300" border="0" alt="" /><br /><br /><img src="images/IMG_9400_klein.jpg" width="400" height="300" border="0" alt="" /><br /><br />Julia ist eine Rumänin, die in Thisted (westlich von Aalborg nördlich vom Limfjord) Comenius-Assistentin ist. WIr waren zusammen im Studenterhuset und haben einen Kaffee getrunken. Das Studenterhuset ist ein von Studenten ehrenamtlich geleitetes Kulturzentrum/Café - sehr nett! Da werde ich sicherlich nochmal den einen oder anderen Kaffee/Bier trinken (Bier des Monats war: Flensburger dunkel aus Tyskland). <br /><br /><a href="http://www.studenterhuset.dk" target="_blank" >www.studenterhuset.dk</a><br /><br />Da ich noch einkaufen musste, habe ich dies getan und bin dann nach Hause. Føtex hat nämlich auch nur bis 6 auf, aber immerhin! ;o) <br />BeimEInkaufen fällt mir dann immer wieder gerne einer der größten Unterschiede zwischen DK und DE auf: die Lebensmittelpreise. Meine Lieblingsbeispiele: 500g Ben&amp;Jerrys-Eis: knapp 100Kr (ca. 13,30€) oder 300g Griechischer Joghurt ca. 5€. Aber es ist zum Glück nicht alles so überteuer. ;o)<br />Ich habe mir unter anderem auch Fahrradlampen gekauft, damit ich abends die 5 Kilometer in die Stadt mit dem Rad fahren kann, ein Bus fährt dann nämlich nicht mehr (Schule ist ja vorbei...=( ).<br />Jau. Abends habe ich zwei meiner Vorrats-Biere eingepackt und bin in die Stadt zu Sibel. Wir haben uns dann aufgemacht in eine (glaube ich) ebenfalls studentisch verwaltete Kneipe, in der an dem Abend die 12 besten DJs Aalborgs auflegen sollten. <br /><br /><a href="http://www.1000fryd.dk/" target="_blank" >http://www.1000fryd.dk/</a><br /><br />Es war auch ganz nett dort (eher alternativ), aber nach einem Bier wollten wir dann die Partymeile Aalborgs erkunden. Und WOW. Die Jomfru Ane Gade ist wirklich eine Partymeile! Wir sind da nachmittags schon einmal durchgelaufen und die letzte Partynacht hing noch in der Luft.. Ein Klub neben dem nächsten, überall freier Eintritt und viiiiieelle betrunkene Leute! ;o)<br /><br /><img src="images/IMG_9407_klein.JPG" width="400" height="300" border="0" alt="" /><br /><br />Die ganze Straße ist brechend voll von Leuten. Und das merkwürdige war, dass die Däninnen irgendwie trotz Kälte draußen keine Jacken dabei hatten. Also ich habe mir selbst mit Jacke einen abgefroren.. Nunja. Sibel und ich waren die ganze Zeit im Rock-Cafe und haben die Tanzfläche gerockt! ;o) <br /><br /><a href="http://www.jomfruanegade.dk/barer-diskoteker/rock-cafeen" target="_blank" >http://www.jomfruanegade.dk/barer-disko ... ock-cafeen</a><br /><br />Witzig zu sehen war, dass die Dänen scheinbar nicht so sehr auf Körperkontakt tanzen wie man es aus Deutschland tlw. kennt (ich finde dieses Geschubber ehrlichgesagt ziemlich anstrengend), sondern da nimmt man sich eher an die Hand und das Mädel wird vom Kerl gedreht ahnlich wie beim Diskofox. ;o) Ein weiterer Unterschied zu Deutschland war (zumindest in der JAG), dass (fast) alle Mädels auf Ultra-High Heels unterwegs waren. Und als wir dann irgendwann gegangen sind, hat man den meisten die schmerzenden Füße beim Gehen nur allzu gut ansehen können. ;o) Jaja.. ganz nach dem Motto wer schön sein will muss leiden! <br />Heute hatte ich wieder Schule und so langsam gewöhne ich mich an die Arbeit mit PCs im Klassenzimmer. Wenn ein Schüler seine Hausaufgaben anschreiben soll, wird mal eben der ganze Laptop mit an die Tafel genommen, die Lehrer laufen auch alle mit Laptop in der Hand in die Klassenzimmer und allgemein kann man schon sagen, dass die Schüler etwas undisziplinierter sind als in Deutschland. Die laufen im Unterricht durch die Klasse, um mit ihren Freunden zu reden, quatschen dazwischen, arbeiten sehr offensich nicht mit und hören während Stillarbeitsphasen oder bei schriftlichen WIederholungen Musik. Da ich bisher nur Unterricht bei Suna gesehen habe, kann ich zu den Lehrern noch nicht so viel allgemeines sagen. Mir ist aber heute zB auch aufgefallen, dass die Schüler schon auch auffällig  selbstständig arbeiten: Wir haben im Labor Wasserproben getestet, die letzten Donnerstag im Wald gesammelt wurden, und ohne dass Suna etwas sagen musste, gab es in jeder Gruppe einen Schriftführer. Während der Stunden selbst schreiben die Schüler jedoch erstaunlich wenig mit. Ich habe Suna daraufhin mal gefragt, wie die Schüler das machen, wenn sie für eine Arbeit lernen sollen und daraufhin hat Suna auch nur mit den Schultern gezuckt. <br />Nach 6 Schulstunden (hier sind die Schulstunden 60 Minuten lang mit je 10 Minuten Pause dazwischen und 30 Minuten Mittagspause zwischen der 3. und 4. Stunde, trotzdem sind je zwei Stunden das gleiche Fach) bin ich heute erstmal in die Stadt und habe bei Aldi eingekauft. ;o)<br />Im Treppenhaus meines Wohnheims habe ich gesehen, dass am Mittwoch eine geführte Bustour durch die Stadt stattfindet, bei der alles wichtige gezeigt wird. Als ich in der Rezeption gefragt habe, ob ich da auch dran teilnehmen kann kam ich mit dem älteren Herren da ins Gespräch gekommen (Wo kommst du denn her? Was machst du hier?...) und als ich ihm gesagt habe, dass ich bisher noch nicht in der Cafeteria hier war, war er ganz verwundert. Er konnte mir nicht so recht glauben, dass ich mir in meinem Zimmer was zu essen mache(n kann) und hat mich vorhin erstmal spontan besucht (plötzlich hämmerte es an meine Tür), um dann ganz erleichtert festzustellen, dass ich ja tatsächlich Kühlschrank und Herd habe. Als er dann jedoch meinte, dass ja nur noch ein &quot;Altan&quot; fehle, war ich etwas verwundert, wie die Schüler in ihre Zimmer noch einen Altar (-en ist der angehängte bestimmte Artikel, den ich verstanden hatte) hineinbekommen und warum ich denn noch gar nicht mitbekommen habe, dass dies ein kirchliches Wohnheim ist. Er hat mich dann auch direkt mitgenommen in das Zimmer 2 Türen weiter und mir einen Balkon gezeigt. =)<br />In der Stadt angekommen musste ich dann (um 17.45) feststellen, dass die Geschäfte leider schon um 17.30 zu machen (HALLOOO??!!?? Wann gehen denn die Dänen bitte mal einkaufen, wo die doch so viel arbeiten?). Naja. Aber die Supermärkte haben zum Glück länger auf, sodass ich mir leckeren eingelegten Sild (Fisch) und frische Kartoffeln mit &quot;Quark&quot; gekauft! Statt Quark habe ich leider 500g Creme fraiche gekauft, aber hat trotzdem gut geschmeckt.. ;o) Ist halt mit der Sprache doch alles nicht so leicht! <br />Meinen Sprachkursus kann ich wohl erst in 6 Wochen anfangen, da vorher meine CPR-Nummer nicht da ist (die Soziale Versicherungsnummer oder so ähnlich, die hier jeder hat. Ich konnte heute noch nicht mal ein Foto an der Schule für meine Mitarbeiterkarte schießen ohne meine CPR-Nummer). Mal sehen, ob Anja da vielleicht ein bisschen Druck machen kann und es ein wenig schneller geht.. ;o)<br />So, ihr Lieben. Das soll es für heute gewesen sein. Der Termin für meine erste Stunde steht fest: in genau 2 Wochen darf ich (auf Englisch) etwas zum Kulstof(C)-, Kvælstof(N)- und Fosfor(P)-Kredsløb (Kreislauf) erzählen/unterrichten. Das wird spannend, wo ich das doch tlw. grade erst für die Mibi-Klausur gelernt habe..;o) <br />Ich sende euch liebe Grüße in die ganze Welt!<br />Har det godt! Lena<br /><br /><img src="images/IMG_9404_klein.JPG" width="400" height="300" border="0" alt="" />]]></description>
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			<author>Lena Wohlert</author>
			<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 20:34:46 GMT</pubDate>
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			<title>Das Glück dieser Erde...</title>
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			<description><![CDATA[Tja, dann mache ich doch noch Eintrag Nummer 2 für heute. Meine Verabredung in der Stadt hat sich auf morgen vormittag verschoben, da ich noch kein Licht am Rad habe und mir die Strecke dafür zu weit ist..;o) Nunja.. dann wollen wir mal vom Mitarbeiter-Seminar erzählen.<br /><br />Ich bin also gestern mittag mit den meisten Kollegen des AATG (Øster Uttrup Vej, kurz ØUV, und C.A.Olesensgade, kurz CAO) mit dem Bus an der Schule losgefahren gen Norden. Da ich noch vom frühen Aufstehen so müde war, habe ich die Fahrt zum Schlafen genutzt. In Skallerup Klit angekommen gab es erstmal ein Lunchbuffee: noch warmes Schwarzbrot&amp;Baguette, ein paar Aufschnitte, Dipps und etwas Salat, dazu warmen Fisch. Sehr lecker also insgesamt. Danach ging es in das Kongresszentrum der ANlage.<br />Hier habe ich ganz aufgeregt meine am Abend vorher erstellte PowerPointPräsentation gehalten. Auf Dänisch. Ich wollte übrigens mal anmerken, dass ich es verdammt schwierig finde über sich selbst eine Präsi zu erstellen!!! Aber gut.. Dann ging es direkt los mit einem langen Vortrag, dem ich eigentlich ganz gut folgen konnte. Trotz reichlich Obst-Angebot die ganze Zeit über gab es dann, bevor es in Arbeitsgruppen gehen sollte, eine Kuchen- und Einzugspause. Wir haben in typischen dänischen Ferienhäusern gewohnt. Ich habe mir mit Anja ein Zimmer geteilt, die direkt erst aus Polen von einem Comenius-Projekt wiederkam (ich hatte sie diese WOche noch gar nicht gesehen). Die Gruppenarbeit habe ich mir zwar angehört, aber nicht wirklich etwas dazu beitragen können, dafür ist mein Dänisch definitiv noch nicht gut genug. ;o)<br />NAch der Präsentation der Ergebnisse hatten wir 45 Minuten Zeit bevor es dann Dinner gab. Ich habe die Zeit genutzt, mir das Meer anzuschauen. <br />Für das Dinner hatten sich Anja und Tina (auch eine Lehrerin) etwas ganz besonderes ausgedacht: (Fast) jeder hatte ein Foto von sich aus seiner Kindheit abgegeben. Die Herren durften jetzt das Foto einer Dame ziehen und mussten diese dann unter den Anwesenden wiedererkennen. Die Damen mussten dann das passende Kinderbild des Herren finden, das einem Platz am Tisch zugeordnet war. Sehr lustig alles! =) Mich hatte der Hausmeister der Schule gezogen. Wir haben uns ganz nett unterhalten und da ich anfangs nicht wusste, wer er ist, habe ich ihn gefragt, was er denn unterrichtet. Dann hat er gesagt, dass er den Lehrern hilft oder mal eine Glühbirne tauscht oder eben Dinge repariert (da das Gespräch auf dänisch stattgefunden hat und ich die Vokabel für seinen Beruf nicht kannte, hat er mir erzählt was er so macht). Und dann kriegte er ein ganz großes Grinsen im Gesicht und meinte: Und Fahrräder zusammenbauen für Comenius-Assistenten gehöre auch zu seinen AUfgaben. ;o)<br />Das Essen war sehr fleischlastig, aber lecker. Dazu gab es Rotwein (wurde immer wieder aufgefüllt) und einen leckeren Nachtisch gab es auch. Allgemein fand ich das Essen sehr gesellig. Es wurde sehr viel geredet, viele hatten sich ein bisschen schick gemacht und es wurde sich über den ganzen Tisch/mit dem ganzen Tisch zugeprostet. Die Rektorin saß mir gegenüber und wurde gegen Ende des Dinners immer nervöser, weil sie noch einen Überraschungsgast erwartete. Dieser Überraschungsgast hat dann mit uns in der Turnhalle im Anschluss einen traditionellen Tanz eingeübt. Vor allem da einige doch schon ein bisschen angetrunken waren vom Wein war das sehr witzig! Wir haben uns mit 4 Paaren jeweils 2 und 2 gegenübergestanden. Uns gegenüber stand ein Männerpaar, die einfach köstlich anzusehen und sehr überzeugend waren!! =) Die Tanzschritte waren dann so, wie man es aus Filmen, die vor vielen Jahren spielen kennt. Im &quot;Related Link&quot; ist ein im Stil ähnlicher Tanz zu sehen. ;o)<br />Naja. Als die Stunde dann vorbei war, ging es wieder ins Kongresszentrum, um dort noch ein bisschen bei Musik, Bier/Cidre und Chips zusammen zu sitzen. Insgesamt war das ein total toller Abend! Mich haben viele angesprochen und sich kurz oder auch etwas länger mit mir unterhalten. Es waren immer interessierte Fragen nach Deuschland/mir oder aber Erzählungen in die Richtung dabei (&quot;Ich habe einen Bekannten in X in Deutschland&quot;, &quot;Ich kenne Husum&quot;,...). Und die vorhin schon angesprochene Geselligkeit hat mich beeindruckt. Bei einer deutschen Lehrer-Fortbildung wäre es glaube ich nicht so, dass relativ geschlossen am Abend noch ein Bier getrunken wird (es wurde extra Bier/Wein/Cola gekauft, wo sich jeder gegen Bezahlung bedienen konnte). Außerdem haben sich alle sehr viel Mühe mit der Sprache gegeben (langsam und deutlich reden). Es gab auch ein paar, die während des Seminars ein paar Mal zu mir kamen (zB. Liz, die die Schulbücherei leitet) und sich nach mir erkundigt haben. Heute ging es nach dem Frühstück direkt wieder mit Theorie (Vorträge und Workshops) weiter bis zum Lunch. Der war heute sehr fischlastig, aber lecker! Beim Essen hat mich dann Karin angesprochen, ob ich nicht Lust habe mit ihr und Suna reiten zu gehen. Und das ungefähr 10 Minuten bevor der Bus abfahren sollte.. ;o) <br />Und ja, ich war mit den beiden reiten. Wir sind auf Islandpferden durch die Dünenlandschaft geritten und am STrand ne Runde gallopiert. Sehr, sehr, sehr, sehr cool! ;o) Ich habe es unheimlich genossen mal wieder auf einem Pferd zu sitzen und dann auch noch in einer so total schönen Umgebung!! Freue mich aber schon auf den Muskelkater morgen.. ;o) <br />Tja, das war der heutige Tag. Jetzt werde ich gleich noch ein paar Nudeln kochen und dann auch schon bald schlafen, denke ich. Müde bin ich, geh zur Ruh... <br />Seid gegrüßt in Deutscheland, jetzt kommen die Fotos:<br /><br /><img src="images/IMG_9397.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><br /><img src="images/IMG_9374.JPG" width="512" height="683" border="0" alt="" /><br />Hinten rechts: Suna<br /><br /><img src="images/IMG_9381.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br />der Strand von Skallerup Klit<br /><br /><img src="images/IMG_9392.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br />Die &quot;Frau&quot; des Paares, das uns beim Tanz gegenüberstand ist rehcts so halb abgeschnitten zu sehen und hat mich ein bisschen an Herrn Reinke erinnert. Dazu darf man sich dann einen leicht verwirrten und mit der Schrittfolge völlig überforderten weißen Vollbart vorstellen.. ;o) <br /><br />]]></description>
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			<author>Lena Wohlert</author>
			<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 19:21:55 GMT</pubDate>
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			<title>Meine ersten Tage Aalborg! </title>
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			<description><![CDATA[Hej allesammen!<br />Ich bin zurück - müde, aber sehr zufrieden. Hinter mir liegen zwei tolle Tage Medarbejderseminar in Skallerup Klit.<br /><br /><img src="images/IMG_9391.JPG" width="512" height="683" border="0" alt="" /><br /><br />Aber ich fange erstmal von vorne an.<br />Als ich am 26.09. mit Mama hier angekommen bin, wurde ich wie man ja auf dem letzten Foto gesehen hat, sehr nett von Anja empfangen. Anja ist die internationale Koordinatorin und somit für alles organisatorische was mich betrifft zuständig. Und bis jetzt hat sie ihren Job sehr, sehr gut gemacht! <br /><br /><img src="images/IMG_9318.JPG" width="512" height="683" border="0" alt="" /><br />Diesen Ferrari habe ich von der Schule gestellt bekommen. =)<br /><br />Am Sonntag abend waren Mama und ich auf jeden Fall sehr nett und lecker essen, bevor sie dann am Montag vormittag wieder gen Süden gefahren ist.<br /><br /><img src="images/IMG_9287.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><img src="images/IMG_9288.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><br />Montag und Dienstag hatte ich dann noch keine Schule, offiziell damit ich mich einleben kann. Ich habe die Tage jedoch genutzt, um für meine Klausur am 4.10. zu lernen. Bei einem kurzen Besorgungsausflug sind die folgenden zwei FOtos entstanden. <br /><br /><img src="images/IMG_9315.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><img src="images/IMG_9316.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><br />Am Mittwoch hatte ich dann meinen ersten Schultag. Ich war ziemlcih aufgeregt. Immerhin sollte ich mich ja morgens direkt mit der Direktorin zum Frühstück treffen. Der Tag war zwar recht anstrengend, aber auch sehr cool. Ich habe die Schule gezeigt bekommen, habe von einem deutschen Lehrer eine Einführung in meinen von der Schule gestellten Laptop und das Schulsystem Lectio bekommen. Über Lectio läuft hier quasi alles: Anwesenheit der Schüler wird eingetragen, Aufgaben von Lehrern gestellt und von den Schülern digital eingereicht, ich habe da meinen wöchentlichen Stundenplan, sowie einen Verlaufsplan mit den Themen der Klassen, die ich unterrichte. Am Schuljahresende werden sogar die Noten da eingetragen. Außerdem hat Anja mir das zweite Schulgebäude in der Stadt gezeigt (ich werde hauptsächlich im Øster Uttrup Vej sein) und war mit mir in der Sprachschule zum EInstufungstest. <br /><br /><img src="images/IMG_9357.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><img src="images/IMG_9358.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><br />Am Donnerstag war morgens nur ein Behördengang geplant, der jedoch sehr schnell abgehakt war, sodass ich den restlichen Tag schön lernen konnte. Am Freitag habe ich dann morgens die erste halbe Schulstunde beobachtet. Die Schüler haben tatsächlich alle einen Laptop vor sich stehen im Klassenzimmer. Um 9 hatte ich dann jedoch schon einen Termin mit Carsten, dem Internationalen Koordinator des gesamten technical College Aalborgs (mein teknisk Gymnasium ist nur ein kleiner Teil davon. Dazu kommen dann noch Berufsschulen für sämtliche Richtungen: zB Friseur, Koch, Bäcker, Schlachter, Maurer,...). Er hat mir ein bisschen von seiner Arbeit erzählt. Immerhin ist das Koordinieren von Internationaler Zusammenarbeit/Projekten/Austäuschen das einzige was er tut (und das soll nicht so klingen, dass er nichts zu tun hat - ich bin eher beeindruckt, dass es dafür in DK eine eigene Stelle gibt). Allerdings ist er für das gesamte technical College zuständig (und da ist mein Teknisk Gymnasium Aalborg (AATG) neben Berufschulen für sämtliche Fachrichtungen nur ein kleiner Teil von). Direkt im Anschluss hatte ich das erste Treffen mit Suna. Suna unterrichtet Biologie am AATG und ist quasi meine pädagogische Betreuerin. Ich bin ihrem Teacherteam zugeteilt und werde tlw. ihren Unterricht übernehmen. Am nachmittag habe ich dann nochmal kräftig gelernt, um dann am Samstag schon wieder nach Deutschland zu fahren, um die Klausur zu schreiben. Während meiner Lernzeit habe ich meinen Ausdruck kräftig genossen und möchte euch hiervon einen Eindruck nicht vorenthalten:<br /><br /><img src="images/IMG_9332.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><img src="images/IMG_9336.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><img src="images/IMG_9308.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><br />Die Klausur sollte geschafft sein, sodass ich am Dienstag dann ganz entspannt, aber auch ziemlcih kaputt wieder in Aalborg gelandet bin. Ich habe mich dann auch direkt auf Stadterkundung aufgemacht und mit 2 anderen Comeniusassistenten in der Stadt getroffen.<br /><br /><img src="images/IMG_9347.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><img src="images/IMG_9351.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><img src="images/IMG_9355.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br />Sibel(D) und Alberto(Italien)<br /><br />Am Mittwoch bin ich dann bei Suna das erste Mal mit im Unterricht gewesen und habe nachmittags und abends das Seminar vorbereitet. Donnerstag morgen (also gestern) hat Suna mich dann um 7.30 abgeholt, weil sie mich eingeladen hat, mit einer Klasse mit auf Ökologie-Exkursion in einen nahegelegenen Wald zu kommen. Da es nachts sehr viel geregnet hatte, war es sehr feucht. Die Sonne ist dann jedoch durchgekommen und es war einfach wunderbar! Wir haben auch einige Pilze gefunden - ich war von der Vielfalt und Menge beeindruckt! <br /><br /><img src="images/IMG_9359.JPG" width="512" height="683" border="0" alt="" /><br /><img src="images/IMG_9365.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><img src="images/IMG_9368.JPG" width="512" height="384" border="0" alt="" /><br /><br />Zurück in der Schule ging es dann los zum Mitarbeiterseminar nach Skallerup Klit. Davon werde ich euch aber in meinem nächsten Eintrag erzählen, da ich gleich in der Stadt verabredet bin und die Zeit sonst knapp wird.. ;o) <br /><br />Ich hoffe, euch gehts soweit allen gut!?! Ich freue mich auch von euch zu hören! <br /><br />Mange hilser fra Aalborg. Vi ses, Lena]]></description>
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			<author>Lena Wohlert</author>
			<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 17:07:52 GMT</pubDate>
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